Reisebericht Vereinsreise 2019

FTV-Reise 7. September 2019

Hoi Annebäbi, chunsch du au uf d`Reis, ja i wett scho, aber weisch du wo dä Mostelberg isch? Ebe weiss igs au nit, aber i froge der Joggeli, dä schaffet jetzt uf em Reisebüro.
Joggeli chasch du mir säge wo der Mostelberg isch, nach 2 Tage seit är zu mir, ig weiss nid genau, aber das isch haut am Ändi vo der Wäut!
Jo aber das cha jo nid sie, mir gö ja nume 1 Tag und zobe chöme mir wieder hei!
Weisch was Annebäbi mir mäude eus eifach a, dr Schofför het sicher es Navi und das seit de wos dure geit. Es Navi, meints Annebäbi, was isch denn das scho wieder: He es Navigationssystem und es Display. Vertrau mer, mir woges jetzt.
Übrigens eusi 2 Reiseperle wärde wou wüsse was sie mit eus astaue.

Also jetzt geht es los. Car klar, die Fahrt beginnt.
Stampfeli, Post, Pflugerplatz sind unsere Einstiegsorte. 32 Turnerinnen +Passive folgten der Einladung. Die Sonne macht uns Mut, es fragte sich nur wie lange. Chauffeur Saladin begrüsste uns und wünscht uns einen schönen Tag.
Alle sind hellwach und harren der Dinge die da kommen. Ruhige Fahrt auf der Autobahn Richtung Luzern. Es gab wie immer viel zu erzählen.
Begrüssung auch von Madlen, eines der 2 Reiseperlen. Madlen wünscht uns auch einen schönen Tag ohne Stress. Das hören wir doch gern.
Vor Luzern geht es Richtung Schwyz, Immensee, Arth, Goldau, Oberarth nach Lauerz am Lauerzersee, natürlich zum Kaffeehalt in den Gasthof Bauernhof. Dort waren die Hühner los. Hähne und Hühner so waren die Toiletten angeschrieben. Was den Leuten so alles in den Sinn kommt.
Ca. 10:00 Uhr Weiterfahrt nach Sattel, dem Lauerzersee entlang mit tollem Blick auf die Mythen gross und klein. Wie doch die Zeit vergeht, denn beim Kaffeehalt zirkulierten schon wieder die Kuchenlisten für den Zibelimäret.
Sattel alles aussteigen, jetzt geht es hoch auf den Mostelberg, mit den Drehgondeli. Vor den Gondeli wird „gefüsselt“ 8 Paar Füsse auf dem Boden, darauf musset man stehen und wenn das Gondeli kommt schnell einsteigen. Wir erleben immer wieder was neues!
Oben angekommen wird eingeteilt: 21 entschlossen sich für den grossen Marsch,
7 machten den kleinen, die Restlichen entschlossen sich für einen scharfen Jass mit Essen im Restaurant.
Für die Fitten geht es jetzt wandern um den Engelstock. Zwischendurch picknicken und einkehren. Ein Abenteuer steht noch bevor, wer getraut sich über die längste Hängebrücke, mit viel Mut aber etwas wackeligen Knien gab es viele Mutige die das machten. Der Rest wanderte neben der Brücke weiter.
Die gemütlichen sind nach gut 20 Minuten ins Restaurant Herrenboden spaziert. Also es war für alle etwas dabei. Bitte nicht zu lange „Aperölen“ sonst musst du am Ende auf die Gondeli springen und das geht nicht. Es musste wie unten wieder „gefüsselt“ werden.
Ca. 14:30 Uhr wartete bei der Station schon wieder unser Chauffeur Saladin auf uns.
Die Fahrt geht vorbei am Schlachtfeld Morgarten, Denkmal Morgarten, entlang dem Aegerisee. Petrus meint es sehr gut mit uns, immer sonniger, Regenschutz war passé.

Oberägeri, Unterägeri, Neuägeri, fertig Aegeri. Wir geniessen die schöne Gegend Richtung Zug. Habe den Petrus zu früh gelobt und schon waren die Scheibenwischer tätig, es war aber nur ein kleiner Wolkenspritzer. Herrliche Sicht auf den Zugersee und die Stadt.
Ca. 2 Stunden Aufenthalt zum Kirschtorten probieren und zu kaufen. Die Stadt durchforsten und zum „Aperölen“.
Apero ist auf unseren Reisen ein ständiger Begleiter. Pünktlich um 17:00 Uhr geht es weiter Richtung Cham, dann durchs Knonaueramt, Obfelden, Ottenbach Richtung Bremgarten, Zufikon. Zufikon, das ist unser Ziel. Im Restaurant Emaus kehrten wir ein zum Nachtessen: Es gab Salat, Spaghetti-Variationen à discretion, Fruchtsalat mit Glace, toll.
Das Essen hat allen gemundet mit einem feinem Wein dazu.
Da unsere Präsidentin Cornelia aus familiären Gründen nicht dabei sein konnte, haben Silvia und Anita das Danke sagen an Vreni und Madlen übernommen. Mit einem Wunsch dass es ein „nächstes“ gibt, wurde ihnen ein kleines Present überreicht.
Alles hat mal ein Ende, also bestiegen wir zum letzten Mal an diesem Tag den Car punkt 20:00 Uhr.
In Bremgarten liessen wir bei einer Bushaltestelle Suzanne aussteigen.
Weiterfahrt Richtung Wohlen und dann ab auf die Autobahn, auf dem schnellsten Weg unsern heimatlichen Gefilden zu. Im Separee so ruhig wie noch nie, ist es das älter werden!!!
Ein sehr schöner Tag geht zu Ende, Tschau zäme, uf wieder luege und schlofet de guet, so tönte es an den Ausstiegorten.
Bis zum nächsten Mal, Vreni und Madlen Danke
Maria Utz