Reisebericht Vereinsreise 2020

Reise des Frauenturnvereins vom 12. September 2020 an den Sarnersee

 

Corona-Corona was machsch du mit Eus? Maske Pflicht; gäll du kennsch mit nit?

 

Eine ganz besondere Zeit ist mit uns, aber wir sind Vorbilder und halten uns an die Vorschriften. Mit dem grössten Car von Gerber Reisen geht’s auf Fahrt. So hat jede Turnerin genügend Platz. Stampfeli-Post-Pflugerplatz! 30 Turnerinnen sind der Einladung gefolgt.

Frisch geduscht, alles desinfiziert, Masken verteilt, die Reise kann beginnen.

 

Auf der Autobahn geht’s Richtung Luzern bis Dagmarsellen. Dort verlassen wir die Autobahn. Jetzt kommt Madlen mit der Begrüssung und zugleich halten wir eine Gedenkminute für Klara Wälti, die am 4. September verstorben ist.

Weiter geht’s Richtung Wolhusen-Entlebuch ins Luzerner Hinterland, Schüpfheim, über die Panoramastrasse nach Sörenberg zum Kaffeehalt. Bei Peters kehren wir ein. Eine Stunde Aufenthalt, Gelegenheit pro Turnerin Fr. 50.- einzuziehen. Dann geht die Fahrt weiter. Auch der Regenschirm ist heute kein Thema. Bei schönstem Sonnenschein erreichen wir nach gefühlten 100 Kurven den höchsten Punkt auf 1611 Meter über Meer, die Orientierung von Markus einmalig. Es geht abwärts, hoffentlich halten die Bremsen, wieder sooooooooo viele Kurven. Markus du bist ein Kurvengenie. Sehr schöner Blick auf den Sarnersee, vorbei an der Mörlialp geht es weiter nach Giswil an den Sarnersee zur Schiffländti Zollhaus.

16 Turnerinnen gehen auf die grosse Tour, Sonnencreme nicht vergessen, alles eben dem See entlang, fast ohne Schattenplätze, aber Zwischendurch mit gemütlichem Picknick.

14 Gemütliche nehmen das Schiff, die Fahrt dauert ca. ¾ Stunden. In dieser Zeit wird gegessen, genossen und Fotos geschossen, mit und ohne Maske.

In Sarnen angekommen freier Aufenthalt bis 15 Uhr, endlich Zeit für einen scharfen Jass, in einer Gartenwirtschaft unter Bäumen. Hier treffen später auch die Wanderinnen ein.
Um 15.10 Uhr geht’s weiter über Sachseln, Lungern und dem schönen Lungernsee entlang.

 

Hier eine kleine Anekdote wegen Lungern.

 

Unsere Jungs waren oft in Lungern im Militär und hätten doch gern ein Soldatenpäckli. Dann haben sie eine Karte nach Hause geschickt mit folgendem Zitat: Wir sind in Lungern und sind am verhungern, dennoch sind wir froh, denn wir liegen auf dem Stroh. Und schon kam die Post mit einem Päckchen.

Über den Brünig, auch wieder sehr kurvig nach Meiringen, dort auf die Autobahn bis nach Interlaken. Beim Casino hält unser Bus an. Jetzt ist es Zeit für ein schönes Foto und Zeit für den Apéro. Um 17.10 Uhr geht’s weiter über Thun, Bern nach Burgdorf.

 

Im Séparéé verdächtig ruhig, das gabs noch nie. Ich glaube die vielen Apéröli machten müde. Durchs Krauchtal gelangten wir schliesslich nach Oberburg. Im Restaurant Rothöhe war Nachtessenszeit. Es gab einen gemischten Salat, Reis Casimir und zum Dessert Vacherin Glacé. Der Salat war so gross, aber wir sind doch Turnerinnen und nicht Bauarbeiter. Alles gut, aber vielleicht fortan die Portionen etwas kleiner halten.

 

Ihr Zwei, Madlen und Vreni habt wieder etwas Schönes für uns auf die Beine gestellt und so war das Gschänkli an Euch von unserer neuen Präsidentin Lisa Plüss mehr als richtig. Die Heimfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Mit vielen Eindrücken im Kopf verliessen wir in Wangen an der Aare die Autobahn, bis zum nächsten Mal.
Stampfeli -Tschüss zäme, Post – uf wiederluege, Pfluger Platz – Chömed guet hei.
Auch an Markus ein kleines Couvert und ein grosses Dankeschön.

Maria Utz